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Das Manuskript ist unbetitelt, trägt das Datum 2. August 1921 und ist für die Zusammenkunft des Zentralvorstandes der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung im Harz Anfang September 1921 geschrieben. Ein grosser Teil des Materials dieser Arbeit ist in der “Neuen Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse” (XXX. Vorlesung, Traum und Okkultismus) verwertet worden.
Der “dritte Fall”, der in der Einleitung dieser Arbeit erwähnt wird, ist vom übrigen Manuskript als Nachtrag abgesondert. Er wurde in die “Vorlesungen” aufgenommen und ist deshalb hier nicht abgedruckt.
Es scheint nicht in unserem Schicksal zu liegen, ruhig am Ausbau unserer Wissenschaft zu arbeiten. Kaum dass wir zwei Angriffe siegreich abgewiesen haben — der eine wollte neuerdings verleugnen, was wir ans Licht gebracht haben und wies uns anstatt allen Inhalts nur das Motiv der Leugnung, der andere wollte uns beschwatzen, dass wir die Natur dieses Inhalts verkennen und ihn leicht gegen einen anderen vertauschen sollten, — kaum also, dass wir uns vor diesen Feinden sicher fühlen, erhebt sich eine neue Gefahr vor uns, diesmal etwas Grossartiges, Elementares, was nicht allein uns bedroht, sondern vielleicht mehr noch unsere Gegner.
Esscheint nicht mehr möglich, das Studium der sogenannten okkulten Tatsachen abzuweisen, jener Dinge, die angeblich die reale Existenz anderer psychischer Mächte als der uns bekannten Menschen- und Tier-seele verbürgen, oder an dieser Seele bisher ungeglaubte Fähigkeiten enthüllen. Der Zug nach dieser Forschung scheint unwiderstehlich stark; in diesen kurzen Ferien habe ich dreimal Anlass gehabt, die Mitarbeiterschaft an neugegründeten Zeitschriften im Dienste dieser Studien abzusagen. Wir glauben auch zu verstehen, woher diese Strömung ihre Kraft bezieht. Sie ist mit ein Ausdruck der Entwertung, die seit der Weltkatastrophe des grossen Krieges alles Bestehende getroffen hat, ein Stück des Tastens gegen jene grosse Umwälzung, der wir entgegengehen, dere