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Löbliches Professoren-Kollegium der Wiener medizinischen Fakultät
Ich erlaube mir, um die Verleihung der Privatdozentur für Nervenpathologie an der Wiener medizinischen Fakultät anzusuchen auf Grund folgender Beilagen:
Curriculum vitae.
Lehrplan.
Publikationen.2
Über den Ursprung der hintern Wurzelfasern im Rückenmark von Ammocoetes. [1877a]
[Die ersten drei unter den im folgenden abgedruckten vier Dokumenten gehören inhaltlich zwar nicht zum Thema des vorliegenden I. Teils; jedoch stammen sie aus dem gleichen Zeitraum. Freuds Habilitationsgesuch mit Anlagen wurde nur wenige Monate vor seinem Reisestipendiumsgesuch für den Pariser Studienaufenthalt eingereicht, wirft also ein Licht auf Verfassung und Pläne des Mannes unmittelbar vor der einschneidenden Pariser Erfahrung. Das mag den Abdruck der Dokumente im vorliegenden Kontext rechtfertigen. — Die Dokumente wurden von Freud zur Beförderung seines Gesuchs auf eine Privatdozentur für Neuropathologie vorgelegt. Die drei ersten sind auf den 21. Januar 1885 datiert. Die Bewerbung hatte Erfolg, und Freud wurde am 11. September 1885 darüber unterrichtet, daß seine Ernennung bestätigt worden sei. Die bibliographischen Daten zu diesen Dokumenten finden sich in den bibliographischen Eintragungen zu Beginn der ›Editorischen Vorbemerkung‹, oben, S. 32. — Als Textvorlagen dienten jeweils Photokopien der Handschrift, die wir wiederum Frau Eva Laible verdanken.]
[Zwölf Jahre später wurde Freud zur Ernennung zum Professor extraordinarius (vgl. seinen Brief an Fließ vom 8. Februar 1897, in Freud, 1985c [1887-1904]) vorgeschlagen. Dafür mußte er nicht Sonderdrucke, vielmehr bibliographische Zusammenfassungen seiner inzwischen zahlreichen und bedeutenden Veröffentlichungen vorlegen. Diese achtunddreißig Eintragungen umfassenden Inhaltsangaben der wissenschaftlichen Arbeiten des Privatdocenten Dr. Sigm. Freud, 1877-1897 (1897b) wurden in G. W., Bd. 1, S. 463-88, abgedruckt. Die Zusammenstellung enthält natürlich auch Eintr
[Die ersten drei unter den im folgenden abgedruckten vier Dokumenten gehören inhaltlich zwar nicht zum Thema des vorliegenden I. Teils; jedoch stammen sie aus dem gleichen Zeitraum. Freuds Habilitationsgesuch mit Anlagen wurde nur wenige Monate vor seinem Reisestipendiumsgesuch für den Pariser Studienaufenthalt eingereicht, wirft also ein Licht auf Verfassung und Pläne des Mannes unmittelbar vor der einschneidenden Pariser Erfahrung. Das mag den Abdruck der Dokumente im vorliegenden Kontext rechtfertigen. — Die Dokumente wurden von Freud zur Beförderung seines Gesuchs auf eine Privatdozentur für Neuropathologie vorgelegt. Die drei ersten sind auf den 21. Januar 1885 datiert. Die Bewerbung hatte Erfolg, und Freud wurde am 11. September 1885 darüber unterrichtet, daß seine Ernennung bestätigt worden sei. Die bibliographischen Daten zu diesen Dokumenten finden sich in den bibliographischen Eintragungen zu Beginn der ›Editorischen Vorbemerkung‹, oben, S. 32. — Als Textvorlagen dienten jeweils Photokopien der Handschrift, die wir wiederum Frau Eva Laible verdanken.]
[Zwölf Jahre später wurde Freud zur Ernennung zum Professor extraordinarius (vgl. seinen Brief an Fließ vom 8. Februar 1897, in Freud, 1985c [1887-1904]) vorgeschlagen. Dafür mußte er nicht Sonderdrucke, vielmehr bibliographische Zusammenfassungen seiner inzwischen zahlreichen und bedeutenden Veröffentlichungen vorlegen. Diese achtunddreißig Eintragungen umfassenden Inhaltsangaben der wissenschaftlichen Arbeiten des Privatdocenten Dr. Sigm. Freud, 1877-1897 (1897b) wurden in G. W., Bd. 1, S. 463-88, abgedruckt. Die Zusammenstellung enthält natürlich auch Eintr