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1888 In Handwörterbuch der gesamten Medizin, herausgegeben von , Stuttgart, Verlag Ferdinand Enke, Bd. 1, S. 886-92.
1953 In Psyche (Stuttgart), Bd. 7, Nr. 9, S. 486-500.
In seinen Briefen an Wilhelm Fließ (1985c [1887-1904]) bezieht sich Freud auf seine Beiträge zu Villarets Handwörterbuch, und zwar in Brief 1 (24. November 1887) implizit, in den Briefen 4 und 5 (28. Mai und 29. August 1888) explizit. Die in zwei Bänden (1888 und 1891) publizierten Artikel des Handwörterbuchs sind nicht signiert, über ihre Urheberschaft besteht also keine Gewißheit. In jedem der Bände findet sich ein Autorenverzeichnis, in dem Freuds Name jeweils enthalten ist. Freud selbst spezifiziert in den genannten Briefen nur einen Artikel — den über Gehirnanatomie — und klagt dabei, dieser sei »sehr zusammengestrichen worden«; in der Selbstdarstellung (1925d [1924]; G. W., Bd. 14, S. 41f.) spricht er von einem »Auftrag der Mitarbeiterschaft an einem Handwörterbuch der Medizin«, ferner erwähnt er einen Artikel über Aphasie. Ernst Kris, der für die Kommentare verantwortliche Herausgeber der früheren Auswahledition der Fließ-Briefe (Freud, 1950a [1887-1902]), empfiehlt (Anm. 2 zu S. 55), den Artikel über ›Kinderlähmung‹ sowie den im folgenden abgedruckten über ›Hysterie‹ Freud zuzuschreiben, vielleicht auch den über ›Lähmung‹.1
[PEP] This page can be read in English in the Standard Edition Vol 1, Page 39
Daß ein weiterer, sehr viel kürzerer Artikel über Hysteroepilepsie von Freud verfaßt wurde, ist weniger wahrscheinlich, obgleich eine der Fußnoten sehr wohl von ihm stammen könnte. Wir haben diesen Artikel unten, als Anhang, abgedruckt (S. 91f.).
Der Nachdruck des Hysterie-Artikels in der Zeitschrift Psyche wird von einer kurzen Arbeit Paul Vogels (1953) eingeführt, in welcher er eine ausgezeichnete und überzeugende Zusammenfassung derjenigen Argumente gibt, die dafür sprechen, daß der Artikel wirklich von Freud stammt. 1974 hat