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Hysteroepilepsie, die (frz. hystéroépilepsie f; engl. hystero-epilepsy; it. isteroepilessia f).
Bei der Hysteroepilepsie beobachtet man Anfälle von Allgemeinkrämpfen wie bei der Epilepsie.2 Als Vorboten treten auf: das Gefühl von Erstikkung, Schlingbeschwerden, Kopf- und Magenschmerz, Schwindel und gewisse eigentümliche ziehende Empfindungen in den Extremitäten. Mit einem lauten Aufschrei stürzen die Kranken hin und werden von den Krämpfen befallen, Schaum tritt vor den Mund, die Gesichtszüge sind verzerrt. Die Krämpfe sind anfangs tonischer, später klonischer Natur. Gewöhnlich kommt aber der Anfall nicht so plötzlich zustande wie bei Epilepsie. Kurze Zeit suchen die Kranken gegen die Krämpfe anzukämpfen und sich vor schweren Verletzungen beim Hinstürzen zu bewahren, gefahrvollen Situationen auszuweichen. Der Epileptiker fällt selbst ins Feuer, bei dem Hysterischen kommt dies nicht vor. Während der erstere im Beginn des Anfalls blaß, später zyanotisch ist, behält das Gesicht des