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Die achtzig Seiten starke Schrift stellt sich die Aufgabe, in möglichster Kürze den Standpunkt zu charakterisieren, auf welchen die Lehre vom Hypnotismus durch die Untersuchungen der letzten Jahre gebracht worden ist, und daraus für den Arzt die Notwendigkeit abzuleiten, sich mit diesem Gegenstande näher vertraut zu machen. Auf Grund reichster Literaturkenntnis und eigener Erfahrung behandelt Obersteiner die Methode zur Herbeiführung der Hypnose, die Erscheinungen während der Hypnose auf dem Gebiet der Motilität, der Sensibilität, in der vegetativen Sphäre und die physischen Phänomene sowie die Tatsachen und Probleme, die sich an die sogenannte »Suggestion« knüpfen, ferner die therapeutische Verwendung der Hypnose, welche zueiner ansehnlichen Rolle in der Therapie der Neurosen berufen scheint, und die forensische Bedeutung der hypnotischen Zustände. Besonders hervorzuheben ist der wissenschaftlich