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1891 In Therapeutisches Lexikon für praktische Ärzte, herausgegeben von , Wien, Urban & Schwarzenberg, S. 724-32 (1893, 2. Aufl., S. 896-904; 1900, 3. Aufl., Bd. 1, S. 1110-19).
1981 In Psyche, Bd. 35, Nr. 5, S. 474-83 (als Vorabdruck des vorliegenden Nachtragsbandes, anläßlich des 125. Geburtstags von Sigmund Freud).
Der Artikel erschien in der zweiten und dritten Auflage des Lexikons unverändert, mit Ausnahme einiger kleiner, zumeist typographischer Korrekturen. Als Textvorlage diente eine Photokopie der ersten Auflage.
Dieser vom Autor gezeichnete Beitrag ist völlig übersehen worden, ehe ihn Dr. Paul F. Cranefield, Sekretär und Herausgeber des Bulletin of the New York Academy of Medicine, 1963 entdeckte. Über die Entstehung des Texts ist anscheinend nichts bekannt.
Anton Bum war Redakteur der Wiener medizinischen Presse, in der, zwei Jahre später, Freuds Vortrag ›Über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene‹ (1893h) erschienen ist. (S. unten, S. 181.)
Hypnose. Es wäre ein Irrtum zu glauben, daß es sehr leicht ist, die Hypnose zu therapeutischen Zwecken auszuüben. Die Technik des Hypnotisierens ist vielmehr eine ebenso schwierige ärztliche Leistung wie nur irgendeine andere. Der Arzt, der hypnotisieren will, sollte es von einem Meister in dieser Kunst gelernt haben und wird auch dann viel eigener Übung bedürfen, um anders als in ganz vereinzelten Fällen Erfolge zu erzielen. Als erfahrener Hypnotiseur wird er dann mit jenem Ernst und jener Entschiedenheit an die Sache gehen, die aus dem Bewußtsein entspringen, etwas Nützliches, ja unter Umständen Notwendiges, zu unternehmen. Die Erinnerung an so viele durch Hypnose erzielte Heilungen wird seinem Benehmen gegen den Kranken eine Sicherheit verleihen, welche nicht verfehlen wird, auch bei letzterem die Erwartung eines abermaligen Heilerfolges hervorzurufen. Wer halb ungläubig ans Hypnotisieren geht, sich dabei etwa selbst komisch vorkommt, d