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In der ›Vorläufigen Mitteilung‹, welche diese Studien einleitet, haben wir die Anschauungen dargelegt, zu denen wir durch unsere Beobachtungen geführt wurden, und ich glaube in der Hauptsache an ihnen festhalten zu dürfen. Die ›Vorläufige Mitteilung‹ ist aber so kurz und so knapp, daß darin großenteils nur angedeutet werden konnte, was wir meinen. Es sei darum gestattet, nun, da die Krankengeschichten Belege für unsere Anschauungen erbracht haben, diese ausführlicher darzulegen. Natürlich soll und kann auch hier nicht »das Ganze der Hysterie« abgehandelt werden, aber es sollen diejenigen Punkte, welche in der ›Vorläufigen Mitteilung‹ ungenügend begründet und zu schwach hervorgehoben wurden, eine etwas eingehendere, deutlichere, wohl auch einschränkende Besprechung erfahren.
In diesen Erörterungen wird wenig vom Gehirne und gar nicht von den Molekülen die Rede sein. Psychische Vorgänge sollen in der Sprache der Psychologie behandelt werden, ja, es kann eigentlich gar nicht anders geschehen. Wenn wir statt »Vorstellung« »Rindenerregung« sagen wollten, so würde der letztere Ausdruck nur dadurch einen Sinn für uns haben, daß wir in der Verkleidung den guten Bekannten erkennen und die »Vorstellung« stillschweigend wieder restituieren. Denn während Vorstellungen fortwährend Gegenstände unserer Erfahrung und uns in all ihren Nuancen wohlbekannt sind, ist »Rindenerregung« für uns mehr ein Postulat, ein Gegenstand künftiger, erhoffter Erkenntnis. Jener Ersatz der Termini scheint eine zwecklose Maskerade.
So möge der fast ausschließliche Gebrauch psychologischer Terminologie vergeben werden.