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1895 Wiener klinische Rundschau, Bd. 9, Nr. 9 (3. März), S. 140f.
1983 Psyche, Bd. 37, Heft 9 (September), S. 818-20.
Von Freud signiert, erschien der Artikel unter der Rubrik ›Kritische Besprechungen und literarische Anzeigen‹ in der Wiener klinischen Rundschau; zu Beginn der Rezension werden über das Buch folgende Angaben mitgeteilt: »Die Migräne. Von G. J. Möbius. (Aus dem XII. Band der Speciellen Pathologie und Therapie. Herausgegeben von H. Nothnagel. Verlag von Alfred Hölder. Wien 1894.)«
Hierzu können wir ergänzen: Die 108 Seiten umfassende Monographie von Paul Julius Möbius (in der Originalveröffentlichung der Rezension sind die Initialen nicht korrekt wiedergegeben) wurde als Band 12, II. Hälfte, Teil 3, Abt. 1, von Hermann Nothnagels Sammelwerk veröffentlicht (Möbius, 1894b). Die Bände dieser großen, insgesamt 24 Bände umfassenden Serie erschienen von 1894 bis 1908 in beliebiger Reihenfolge. Freud selbst lieferte drei Jahre später einen Beitrag zum neunten Band: seine Abhandlung Die infantile Zerebrallähmung (1897a). — Von Möbius' Buch erschien 1903 eine zweite Auflage.
Es ist staunenswert, daß diese Rezension Freuds so lange unbemerkt blieb. Daß wir sie hier nachdrucken können, ist den Forschungen von J. M. Masson zu danken,
[Es sei angemerkt, daß diese ›Editorische Vorbemerkung‹ von der Herausgeberin verfaßt wurde, ehe der Nachdruck der Besprechung in der Psyche, im Rahmen einer den wissenschaftlichen Kontext und den biographischen Hintergrund skizzierenden Abhandlung von Oswald Kästle, erschien. I. G.-S.]
der die Herausgeberin 1981 auf den Text aufmerksam machte. — Als Textvorlage diente eine Photokopie des Erstdrucks.
Paul Julius August Möbius (1853-1907) aus Leipzig hatte Theologie und Philosophie studiert, ehe er sich der Medizin zuwandte und sich auf Neurologie spezialisierte; zunächst arbeitete er als Assistent an der Universitätspoliklinik, später übernahm er die Leitung der Nervenpoliklinik