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(1899 Mutmaßliches Datum der Niederschrift.)
1901 In Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts, herausgegeben von , Berlin und Wien, Urban & Schwarzenberg, Sp. 545.
1971 In , »Selbstdarstellung«; Schriften zur Geschichte der Psychoanalyse, herausgegeben und eingeleitet von I. Grubrich-Simitis, Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, S. 140.
Aus dem Text geht hervor, daß er im Herbst 1899 niedergeschrieben worden sein muß. Die Notiz ist von Interesse, weil sie zeigt, in welcher Weise Freud sich und seine bisherigen Leistungen am Vorabend der Veröffentlichung desjenigen Werks darstellte, das seine Stellung in der wissenschaftlichen Welt grundstürzend verändern sollte, seiner Traumdeutung (1900a). Der Leser mag die Notiz mit dem früheren ›Curriculum vitae‹ (1960b [1885]), S. 46f., oben, und mit der von Freud selbst kommentierten Liste seiner Frühschriften (1897b) vergleichen. — Als Textvorlage diente die Erstveröffentlichung; die zahlreichen Abkürzungen des Originals wurden aufgelöst.
Freud, Sigm., Wien, geboren 6. Mai 1856, Freiberg, Mähren, studierte in Wien, Schüler des Physiologen Brücke, Promotion 1881, 1885/6 Schüler von Charcot in Paris, habilitiert für Neuropathologie 1885 in Wien, wirkt als Arzt und Dozent an der Wiener Universität seit 1886, zum Professor extraordinarius vorgeschlagen 1897. Freud verfaßte früher histologische und hirnanatomische Arbeiten, dann neuropathologische Kasuistik, übersetzte nach Charcot und Bernheim. 1884 [] ›Über Coca‹, welche Abhandlung das Kokain in die Medizin einführte, 1891 [] Zur Auffassung der Aphasien, 1891 [] und 1893 [] Monographien über die zerebrale Kinderlähmung, die 1897 [] in dem Buch über Infantile Cerebrallähmung in Nothnagels Handbuch gipfeln, 1895 [] Studien über Hysterie (mit Dr. Josef Breuer). Seither wandte sich Freud dem Studium der Psychoneurosen, insbesondere [der] Hysterie zu und be