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[…] Deine Migränebemerkungen2 haben mich zu einer Idee geführt, die eine komplette Umarbeitung aller meiner φψω Theorien zur Folge hätte, was ich jetzt nicht wagen darf. Ich will doch versuchen, sie anzudeuten:
Ich gehe von den zwei Arten von Nervenendigungen aus; die freien [S. 398] nehmen nur Quantität auf und leiten sie durch Summation nach ψ [S. 409], haben aber keine Macht, Empfindung hervorzurufen, d. h. auf ω zu wirken. Die Neuronen-Bewegung behält hierbei ihre genuinen und monotonen qualitativen Charaktere [S. 402]. Dies sind die Wege für alle ψ erfüllende Quantität, auch für die sexuelle Energie natürlich. Die Nervenbahnen, die mit Endorganen ausgehen, leiten nicht Quantität, sondern den ihnen besonderen qualitativen Charakter, fügen der Summe in den ψ Neuronen3 nichts hinzu, sondern versetzen diese N(eurone) bloß in Erregung. Die ω Neurone sind solche ψ Neurone, welche nur sehr geringer quantitativer Besetzung fähig sind. Das Zusammentreffen dieser mindesten Quantitäten mit der ihnen getreulich übertragenen Qualität vom Endorgan her ist wieder die Bedingung für die Entstehung von Bewußtsein. Ich schiebe jetzt [in meinem neuen Schema] diese ω Neurone zwischen die φ und die ψ Neurone ein, so daß φ seine Qualität an ω überträgt, ω jetzt an ψ