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Von den beiden »Hauptideen«, die Freud an den Anfang des ›Entwurfs‹ (S. 387) stellt — das Neuron und Q —, gibt die erste keine Rätsel auf. Die zweite hingegen erfordert nähere Untersuchung, zumal alles dafür spricht, daß es sich hierbei um den Vorläufer eines Konzepts handelt, das für die Psychoanalyse grundlegende Bedeutung gewinnen sollte. Wir befassen uns hier nicht mit jener speziellen, in der ›Editorischen
Einleitung‹ erwähnten Frage der Unterscheidung zwischen Q und Qἠ. Worum es uns geht, ist Qἠ — ein Q mit besonderer Verbindung zum Nervensystem (wie Freud am Ende des ›ersten Hauptsatzes‹ explizit feststellt).
Wie also stellte sich Freud dieses Q im Herbst 1895 vor?
Abgesehen von dem offensichtlichen Tatbestand, daß er Q als etwas Materielles, »dem allgemeinen Bewegungsgesetz unterworfen« (S. 387), präsentieren wollte, läßt sich sogleich feststellen, daß Q in zwei unterscheidbaren Formen vorkommt. Die erste ist Q im Fluß, durch ein Neuron oder von einem Neuron zum nächsten passierend. Das wird auf verschiedene Weisen beschrieben: z. B. »Nervenerregung als fließende Quantitäten« (S. 388), »strömende Quantität« (S. 394), »Strömung« (S. 390) oder »Erregungsablauf« (S. 392). Die zweite, eher statische Form zeigt sich als »besetztes Neuron […] mit gewisser Qἠ gefüllt« (S. 390).1
Das Gewicht dieser Unterscheidung zwischen zwei Zuständen von Q wird im ›Entwurf‹ erst allmählich deutlich; man ist versucht zu vermuten, daß Freud selbst sich dessen erst im Zuge der Niederschrift bewußt wurde. Der erste Hinweis auf die Bedeutung dieser Unterscheidung findet sich im Zusammenhang einer Erörterung der Mechanismen, welche den Unterschied zwischen Halluzinationen und Wahrnehmungen anzeigen, sowie der Rolle, die vom Ich ausgehende Hemmungsfunktionen in diesem Mechanismus spielen (Abschnitte 14 und 15 von Teil I). Einzelheiten über diese Hemmungswirkung (Beeinflussung durch eine »Seitenbesetzung«, gesteuert d