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Diese kleine Schrift des berühmten Frauenarztes2 wird manchem eine Enttäuschung bereiten, der — durch den Titel verleitet — von einem Kenner authentische Aufschlüsse über das Geschlechtsleben der Frauen erwarten würde. Es handelt sich um eine Entgegnung auf Bebels bekanntes Buch Die Frau und der Sozialismus [1883], eine Entgegnung aber, die weder durch Inhalt noch durch Darstellungsweise befähigt ist, dem Gegner erfolgreich den Einfluß auf die Leser streitig zu machen. Übrigens ist die Schrift Hegars ebensowenig frei von Tendenz wie die des Sozialistenführers. Während letzterer möglichst die Ansprüche des Geschlechtstriebes hervorkehrt, denen die heutige Ordnung der Gesellschaft nicht gerecht wird, zeigt sich der Arzt bemüht, den unbequemen Dränger als einen relativ harmlosen Gesellen hinzustellen. Man kann sich — nach Hegar — der