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(1911 Mutmaßliches Entstehungsdatum.)
1958 In Dreams in Folklore, Teil II, New York, International Universities Press, S. 69-111. (Diese Ausgabe enthält auch Freuds Brief an Oppenheim vom Oktober 1909. Am Beginn der New Yorker Ausgabe steht eine englische Übersetzung sowohl von ›Träume im Folklore‹ als auch des Freudschen Briefs.)
1971 In Über Träume und Traumdeutungen, Frankfurt am Main, Fischer Taschenbuch Verlag, S. 53-75. (Ohne Freuds Brief von 1909.)
Die vorliegende Ausgabe ist ein Nachdruck der 1958 veröffentlichten deutschen Texte; allerdings wurden etliche Korrekturen und editorische Zusätze eingefügt.
Von der Existenz dieser gemeinsam von Freud und dem Wiener Professor D. E. Oppenheim verfaßten Arbeit war de facto nichts bekannt, ehe Mrs. Liffman, Oppenheims Tochter, die damals in Australien lebte, 1956 einen New Yorker Buchhändler darauf aufmerksam machte. Wenig später wurde das Manuskript für die Sigmund Freud Archives von Bernard L. Pacella erworben; dank seiner Großzügigkeit und der unermüdlichen Unterstützung K. R. Eisslers, des Sekretärs des Archivs, wurde 1958 die Erstveröffentlichung ermöglicht.
David Ernst Oppenheim, Freuds Mitarbeiter an dieser Studie, wurde 1881 in Brünn in der heutigen Tschechoslowakei geboren. Er war ein humanistischer Gelehrter und unterrichtete am Akademischen Gymnasium in Wien Griechisch und Latein. Ernest Jones (1962a, S. 28) erwähnt ihn in der Liste derjenigen, die 1906 Freuds Universitätsvorlesungen gehört haben; die persönliche Bekanntschaft mit
[PEP] This page can be read in English in the Standard Edition Vol 12, Page 177
Freud datiert indessen offensichtlich erst von 1909. Im Herbst jenes Jahres scheint er Freud die Kopie einer Arbeit geschickt zu haben, in der er sich mit klassischer Mythologie in einer Weise auseinandersetzte, die die Kenntnis psychoanalytischer Literatur verriet. Dies geht aus einem erhalten gebliebenen, auf den 28. Oktober 1909 datierten Brief Freu