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14. 4. 1929.
[…] Ihr kritisches Referat über meine Dostojewski-Studie habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Alles, was Sie einwenden, läßt sich hören und soll als in einem Sinne zutreffend anerkannt werden. Zur Vertretung meiner Sache kann ich einiges vorbringen. Es wird sich ja nicht darum handeln, wer recht oder unrecht behalten soll.
Ich glaube, daß Sie einen zu hohen Maßstab an diese Kleinigkeit anlegen. Sie ist jemandem2 zu Gefallen geschrieben und ungern geschrieben. Ich schreibe jetzt überhaupt ungern. Sie haben diesen Charakter gewiß gemerkt. Das soll natürlich flüchtige oder schiefe Urteile nicht rechtfertigen, bloß die nachlässige Architektur des Ganzen. Der unharmonische