You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
(1930 Datum der Niederschrift.)
1971 In Neurose und Genialität, herausgegeben von , Frankfurt am Main, S. Fischer, S. 27-34.
Englische Übersetzung (Erstveröffentlichung):
1966 ›Introduction‹, in Look, 16. Dezember, S. 36-50.
1967 In Encounter, Bd. 28 (Januar), S. 3-6.
1967 In und , Thomas Woodrow Wilson, Twenty-eighth President of the United States; A Psychological Study, London, Weidenfeld und Nicolson; New York, Houghton Mifflin, S. XI-XVI.
Diese Einleitung wurde, in einer vermutlich von W.C. Bullitt1 besorgten englischen Übersetzung, erstmals 1966 in der amerikanischen Illustrierten Look veröffentlicht; im Januar 1967 erfolgte ein Nachdruck in der englischen Monatsschrift
William Christian Bullitt (1891-1967), amerikanischer Journalist und Diplomat, war von Präsident Wilson (Amtszeit 1913-21) ins nachrevolutionäre Rußland entsandt worden, um mit den Führern der Revolution zu verhandeln. Seine Empfehlung, die Vereinigten Staaten sollten das Sowjetregime anerkennen und mit den neuen Machthabern einen Vertrag schließen, wurde von den großen Vier auf der Pariser Friedenskonferenz abgelehnt. Bullitt trat 1919 nach einer scharfen Kritik am Versailler Vertrag und am Völkerbund zurück; er widmete sich danach seinen geschäftlichen Interessen und unternahm ausgedehnte Reisen in Europa. Von Roosevelt zurückberufen, der ihn zu Lagesondierungen 1932 nach Europa entsandte, wurde Bullitt erster amerikanischer Botschafter in der Sowjetunion. Er bekleidete dieses Amt von 1933 bis 1936, betrachtete die Politik des Regimes zunehmend kritisch und wurde 1936 zum US-Botschafter in Frankreich ernannt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verließ er diesen Posten; Roosevelt beauftragte ihn mit einer Reihe besonderer Missionen in Verbindung mit dem Kriegsgeschehen. Er war ein prominenter Befürworter der amerikanischen Unterstützung für Großbritannien. Trotz seines Alters trat er in die Erste
William Christian Bullitt (1891-1967), amerikanischer Journalist und Diplomat, war von Präsident Wilson (Amtszeit 1913-21) ins nachrevolutionäre Rußland entsandt worden, um mit den Führern der Revolution zu verhandeln. Seine Empfehlung, die Vereinigten Staaten sollten das Sowjetregime anerkennen und mit den neuen Machthabern einen Vertrag schließen, wurde von den großen Vier auf der Pariser Friedenskonferenz abgelehnt. Bullitt trat 1919 nach einer scharfen Kritik am Versailler Vertrag und am Völkerbund zurück; er widmete sich danach seinen geschäftlichen Interessen und unternahm ausgedehnte Reisen in Europa. Von Roosevelt zurückberufen, der ihn zu Lagesondierungen 1932 nach Europa entsandte, wurde Bullitt erster amerikanischer Botschafter in der Sowjetunion. Er bekleidete dieses Amt von 1933 bis 1936, betrachtete die Politik des Regimes zunehmend kritisch und wurde 1936 zum US-Botschafter in Frankreich ernannt. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verließ er diesen Posten; Roosevelt beauftragte ihn mit einer Reihe besonderer Missionen in Verbindung mit dem Kriegsgeschehen. Er war ein prominenter Befürworter der amerikanischen Unterstützung für Großbritannien. Trotz seines Alters trat er in die Erste