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(1918 Mutmaßliches Entstehungsdatum.)
Erstveröffentlichungen:
1919 ›Kell-e az egyetemen a psychoanalysist tanitani?‹, Gyógyászat (Budapest), Bd. 59, Nr. 13, S. 192. (Ungarische Übersetzung vermutlich von Sándor Ferenczi.)
1955 ›On the Teaching of Psycho-Analysis in Universities‹, Standard Edition, Bd. 17, S. 171-73. (Englische Übersetzung von James Strachey.)
Das deutsche Original dieses Texts ist spurlos verschwunden. Die vorliegende Fassung ist eine von Anna Freud durchgeführte Rückübersetzung aus dem Englischen. Jedoch wurde der Aufsatz ursprünglich in einer ungarischen Übersetzung am 30. März 1919 in der medizinischen Zeitschrift Gyógyászat veröffentlicht. Offenbar erschien er als Teil einer Folge von Stellungnahmen verschiedener Autoren zu Fragen einer Reform der medizinischen Ausbildung. Freud schrieb ihn wahrscheinlich im Herbst 1918, ungefähr zur Zeit des Fünften Internationalen Psychoanalytischen Kongresses in Budapest. Die Budapester Medizinstudenten demonstrierten damals für Aufnahme der Psychoanalyse in den Lehrplan.
Die Wiederentdeckung der kurzen Arbeit ist Dr. Ludovico Rosenthal, Buenos Aires, zu danken. Eine englische Übersetzung erschien 1955 in der Standard Edition. Es handelt sich dabei um eine von James Strachey — mit Unterstützung Michael Balints — besorgte Revision einer ersten, unveröffentlichten englischen Übertragung von J. F. O'Donovan und Ludovico Rosenthal.
Was den Wortlaut des folgenden Texts betrifft, so handelt es sich also gleichsam um einen Freud-Text aus vierter Hand.
[PEP] This page can be read in English in the Standard Edition Vol 17, Page 170
Die Frage, ob Psychoanalyse an den Universitäten gelehrt werden soll, ist von zwei Standpunkten aus zu erörtern, von seiten der Psychoanalyse wie von seiten der Universitäten.