You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
(1920 Datum der Niederschrift.)
1972 In Psyche, Bd. 26, Nr. 12, S. 942-45.
1979 In , Freud und Wagner-Jauregg, Wien, Löcker Verlag, S. 31-34.
Englische Übersetzung (Erstveröffentlichungen):
1955 ›Memorandum on the Electrical Treatment of War Neurotics‹, Standard Edition, Bd. 17, S. 211-15. (Übersetzung von James Strachey.)
1956 In International Journal of Psycho-Analysis, Bd. 37, S. 16-18. (Nachdruck der Übersetzung von James Strachey.)
Ende des Ersten Weltkriegs, nach dem Zusammenbruch der Doppelmonarchie, kursierten in Wien viele Berichte, daß Soldaten, die an Kriegsneurosen erkrankt waren, von den Armeeärzten brutal behandelt worden seien. Das Österreichische Kriegsministerium setzte deshalb einen Untersuchungsausschuß ein, der Freud zur Erstattung eines Gutachtens aufforderte. Freud legte der Kommission ein Memorandum vor und erschien zu einer mündlichen Anhörung. Josef Gicklhorn hat dies Memorandum in den Archiven des Kriegsministeriums ausgegraben; er stellte James Strachey freundlicherweise eine Photokopie zur Verfügung. Als Textvorlage diente uns eine Maschinenabschrift dieser Kopie, ferner zum Vergleich Kopien der beiden oben genannten deutschen Veröffentlichungen.
Das Originalmanuskript umfaßt fünfeinhalb Seiten jenes großformatigen Schreibpapiers, das Freud gewöhnlich benutzte. Das Dokument trägt den handgeschriebenen Titel: ›Gutachten über die elektrische Behandlung der Kriegsneurotiker
[PEP] This page can be read in English in the Standard Edition Vol 17, Page 211
von Prof Dr Sigm Freud‹ und ist von ihm mit »Wien, 23. 2. 20« datiert. Ein Amtsstempel am Kopf der ersten Seite bezeugt, daß das Memorandum von der ›Kommission zur Erhebung militärischer Pflichtverletzungen‹ am 25. Februar 1920 in Empfang genommen wurde. Jede Seite trägt ferner den Stempel des Staatsarchivs.