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Geehrte Redaktion!
In einem Artikel Ihres Blattes vom 15. d., der den Fall meines Schülers Dr. Th. Reik behandelt, und zwar in einem Abschnitt desselben, der »Mitteilungen aus Kreisen der Psychoanalytiker« überschrieben ist, findet sich eine Stelle, zu welcher ich mir einige berichtigende Bemerkungen gestatten möchte. Es heißt daselbst: »…in den letzten Jahren habe er sich davon überzeugt, daß Dr. Reik, der durch seine philosophischen und psychologischen Arbeiten einen allgemein klingenden Namen erworben hat, für die Psychoanalyse eine weit größere Begabung besitzt als die Ärzte, welche sich zur Freudschen Schule bekennen, und nur ihm und seiner eigenen Tochter Anna, die sich für die schwierige Technik der Psychoanalyse in ganz besonderer Weise befähigt erwies, vertraute er die schwierigsten Fälle an.«