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18. Dezember 1923.
Wien IX., Berggasse 19.
Geehrter Herr Doktor
Ein Weihnachtsgeschenk, welches sich so ausgiebig mit der beschenkten Person beschäftigt, nicht zu bestätigen und zu bedanken wäre ein Akt der Roheit, für den besondere Motivierungen gefordert werden müßten. Ich stelle mit Befriedigung fest, daß solche in unserem Falle nicht existieren. Ihr Buch ist nicht unfreundlich, nicht allzu indiskret, es zeugt von ernstem Interesse, nebstbei, wie zu erwarten, von Ihrer Kunst zu schreiben und darzustellen. Ich hätte natürlich ein solches Buch nie gewünscht oder gefördert. Es scheint mir, daß die Öffentlichkeit kein Anrecht an meine Person