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In dem ersten Teile dieses Aufsatzes habe ich mich vor allem mit den bei den Erwachsenen auffindbaren Wurzeln von Salz-Symbolik und Aberglauben beschäftigt; jetzt müssen wir unsere Aufmerksamkeit den tiefer liegenden infantilen Wurzeln zuwenden.
Ehe wir zur nächsten Stufe unserer Forschung übergehen, wird es nötig sein, kurz auf einige Gegenstände des kindlichen Geisteslebens hinzuweisen, die, ohne erkannt zu werden, eine wichtige Rolle im Leben der Erwachsenen spielen, nämlich auf gewisse Ansichten über die Kinderzeugung1. Diese werden fast immer in den späteren Jahren vergessen, so daß der Durchschnittserwachsene sich ihrer Existenz nicht bewußt ist und es ihn aufs äußerste überrascht, von ihrer Häufigkeit zu hören. Das Kind, das bald herausgebracht hat, daß ein Baby von der Mutter geboren wird und in ihrem Inneren wächst, geht daran, das Problem nach besten Kräften zu lösen, da die Antwort ihm verheimlicht wird. Da es nichts von an deren Organen weiß, stellt es sich unter dem »Innern«, vor allem dem Bauch, einfach einen Sammelplatz für die Nahrung vor, eine Ansicht, die in hohem Maße durch seine Erfahrung von Verdauungsstörungen und andere Empfindungen bestärkt wird. Das Baby muß also aus der Nahrung entstanden sein, ein Schluß, der natürlich sehr richtig ist; ferner, da keine andere Möglichkeit des Herausgelangens vorhanden ist, wenigstens so weit das Kind unterrichtet ist, muß das Baby die Außenwelt auf demselben Wege erreicht haben wie die verdaute Nahrung 〈Kloakentheorie〉. So entsteht eine feste Verbindung zwischen der Vorstellung von Nahrung, Faeces und Neugebornen, was unter anderem viele hysterische Symptome erklärt. Demnächst kommt dem Kinde die Idee, da die Nahrung allein dieses Resultat nicht hat, müsse eine Verbindung von zwei Substanzen nötig sein. Auf der Basis seines Interesses für die Exkremente bemerkt es, daß drei von diesen in Betracht kommen, gaslörmige, flüssige, feste. Diese kann die Phantasie auf verschiedene Arten kombinieren, wovon die haup