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Es liegt um uns herumGar mancher Abgrund, den das Schicksal grub,Doch hier unserm Herzen ist der tiefsteUnd reizend ist es, sich hinabzustürzen.
Im Monat Dezember des Jahres 1719 sollte im Kupferbergwerk zu Falun ein Stollen des Wrede-Schachtes gegen den Mârdskin-Schacht gezogen werden; dabei kam im letztgenannten Schacht in einer Tiefe von 82 Klaftern, hart an der Grenze des Felsens, in einem vom Wasser erfüllten Einsturzraum von 5 Klafter Höhe der Leichnam eines Mannes zum Vorschein. Beide Unterschenkel, den rechten Arm und das 〈Hinter-〉Haupt hatte die Wucht des losgerissenen Gesteins zerdrückt, das Antlitz jedoch und der übrige Körper samt der Kleidung war, wie man sehen konnte, völlig unversehrt geblieben. Der Mann hatte versucht, den Saum seines Halstuches mit Hilfe der linken Hand in den Mund zu stopfen1. In dem Lederbeutel, den er bei sich hatte, befand sich eine längliche Büchse aus Messing, in der Büchse aber eine Krume Tabak, beides völlig unversehrt. Das eiserne Scharnier hingegen, mit dem der Deckel an die Büchse befestigt zu sein und gedreht zu werden pflegt, hatte die farbige Flüssigkeit des Vitriols gänzlich aufgezehrt. Das Fleisch und die Haut des Mannes erschien zwar bei oberflächlicher Berührung hart und rauh, doch hatte sie nicht die Härte des Steines, sondern war mehr hornartig, was sich auch darin zeigte, daß sie dem Druck des Messers nachgab und sich schneiden ließ.
Als man den Leichnam aus der Grube herausgeschafft hatte, wurde eifrig danach geforscht, ob es jemanden gebe, der die Person des Toten feststellen könnte und anzugeben wüßte, wann er verunglückt sei. Da bezeugte Magnus Johannssen, ein Bergmann in