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Ma ditemi, che son li segni buiDi questo corpo, che laggiuso in terraFan di Cain favologgiare altrui?
Wenn wir heute vom Kainszeichen sprechen, so geschieht es gewöhnlich in der Art, daß wir darunter die äußerlich sichtbare Marke von etwas Abscheulichem oder gar Verbrecherischem verstehen. Ein Kainszeichen aufgedrückt erhalten, heißt soviel wie gebrandmarkt werden2. Ein Bedeutungswandel ist in der Geschichte dieses Wortes zu verzeichnen, denn in der Heiligen Schrift hat das Kainszeichen eine andere Funktion. Nach der Ermordung Abels sprach der Herr zu dem Verbrecher3: «Was hast du getan! Horch, das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Erdboden her. Und nun — verflucht sollst du sein, hinweg[getrieben] von dem Boden, der seinen Mund aufgetan hat, um das Blut deines Bruders von deiner Hand in Empfang zu nehmen. Wenn du den Boden bebaust, soll er dir keinen Ertrag mehr geben, unstät und flüchtig sollst du sein auf Erden!» Da sprach Kain zu Jahwe: «Unerträglich sind die Folgen meiner Verschuldung. Du treibst mich jetzt hinweg vom Ackerland und vor deinem Angesicht muß ich mich verbergen und muß unstät und flüchtig sein auf Erden und wer mich irgend antrifft, wird mich totschlagen.» Da sprach Jahwe zu ihm: «Ebendarum soll, wer Kain erschlägt, siebenfähiger Rache verfallen.» Und Jahwe bestimmte ein Zeichen für Kain, damit ihn nicht erschlüge, wer ihn träfe.
Wir wollen uns hier nicht in die Unterscheidung der einzelnen Schichten des Elohisten, Jahwisten nnd anderer Bibelredaktoren sowie in die anderen recht schwierigen Probleme der modernen Bibelforschung vertiefen, es genügt für unsere Zwecke, wenn wir darauf hinweisen, daß die uns vorliegende Erzählung von Kain und Abel eine oft redigierte und korrigierte ist, die sich uns mit