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Es sei hier einiges von einem jetzt dreijährigen Mädchen berichtet, das keine Bevorzugung oder Besonderheit in seiner analen, urethralen oder genitalen Trieblokalisation zeigt, in der Mundzone sich aber gleich anfangs auffallend »trinkfaul« zeigte, keine Anstrengung machte, die Mutterbrust reichlich auszunützen, so daß nach wenigen Monaten zur Milchnahrung aus Fläschchen übergegangen werden mußte, wonach der Säugling aufblühte. Eine Schwäche der Eßlust, ein Sträuben bei den Mahlzeiten zeigt sich andauernd, Das Kind ist trotzdem von gutem Aussehen und nascht Bonbons und Obst gelegentlichi gern. Zum letzten Geburtstag wünschte es sich »einen Tag nicht essen zu müssen«. Man hat deutlich den Eindruck, daß hier nicht das Bedürfnis des Organismus nach Nahrung, sondern ein vermutlich ererbt minderwertiger Eßtrieb die Hauptrolle spielt. Sadomasochismus, Schau- und Exhibitionsneigung treten gar nicht hervor. Von neurotischer Angst trat nichts in Erscheinung außer eine lebhafte Angst, mit einer laut schlagenden Stehuhr allein im Zimmer zu bleiben. Dies trat ein, nachdem die bis dahin harmlos geliebte Uhr durch Monate beim Uhrmacher gewesen war. Die Abwesenheit war dem Kinde aufgefallen. Ein großes Interesse für alle Uhren, besonders Turmuhren, auch auf Bildern, entsprang von dorther. Die Neurose hat sich etwa mit eineinhalb Jahren entwickelt und hält in abgeschwächter Form, auch mit Spott über sich selbst, noch an. Ängstigend scheint vor allem das laute Schlagen dieser Repetieruhr zu wirken, was sich analog beim plötzlichen Ertönen des Tischtelephons im gleichen Zimmer einstellt. Die Angst wird schlimmer nach einem gelegent-lichen strafenden Angefahrenwerden des Kindes, was am häufigsten 〈wenn auch im ganzen selten〉 von Seite der Mutter geschieht. Diese gibt übrigens auch laute Klänge von sich, — sie ist nämlich Sängerin. Das Personifizieren, Beleben, Animisieren der Uhr scheint Voraussetzung dieser Phobie zu sein. Die ihm gegebene Beruhigung: »Es ist ja nur eine Maschine mit