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Der Verfasser des »Grafen von Monte Christo« erzählt in seinen »Memoiren« von dem starken Eindruck, den der Tod seines Vaters auf ihn als Kind gemacht habe. Alexander war damals vier Jahre alt geworden. Er liebte semen Vater, den berühmten Reitergeneral und Kampfgenossen Bonapartes, »grenzenlos«, wie er selbst sagt. »Vielleicht war diese grenzenlose Verehrung in jenem Alter des Gefühlslebens — das Alter der Liebe möchte ich es heute nennen — nichts weiter als naives Erstaunen über diesen herkulischen Wuchs, über diese gigantische Kraft, die ich ihn so oft entfalten sah, vielleicht war es auch nur eine kindisch stolze Bewunderung für seinen gestickten Rock, seinen dreifarbigen Federbusch und seinen großen Säbel, den ich kaum von der Stelle heben konnte …« Als der General, den Napoleon mit Vorliebe »Herkules« nannte, dem Sterben nahe war, wurde der kleine Alexander zu einem Onkel gebracht. Dumas erzählt nun, daß er nach einer sehr unruhig verbrachten Nacht geweckt wurde: »Dann vernahm ich ohne zu wissen, was sie bedeuten sollten, die Worte: ‚Mein armes Kind, dein Väterchen, das dich so sehr geliebt, ist tot.’ Ich blieb einen Augenblick nachdenkend. Obwohl noch ein Kind und schwach an Einsicht, fühlte ich dennoch, daß ein verhängnisvolles Ereignis in meinem Leben eingetreten sei. Im nächsten Augenblick, wo ich mich unbemerkt sah, ging ich meinem Onkel auf und davon und lief geradewegs zu meiner Mutter. Die Türen standen offen, ich trat ein, ohne von jemand gesehen oder bemerkt zu werden. Ich erreichte die kleine Kammer, in der die Waffen aufbewahrt wurden. Dort bemächtigte ich mich eines Gewehres, das meinem Vater gehörte, und das man mir versprochen hatte, wenn ich einmal groß sein würde. Mit diesem Gewehr schleppte ich mich die Treppe hinauf. Im ersten Stock begegnete ich meiner Mutter. Sie kam eben aus dem Zimmer, wo der Tote lag. ‚Wo gehst du hin?’, fragte sie erstaunt, mich hier zu sehen, während sie mich bei meinem Onkel wähnte. ‚Ich gehe in den Himmel’, erwidert