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Ein reizendes Büchlein von Meta Schoepp »Mein Junge und ich«1 läßt uns die feine Erotik im Verhältnis zwischen einer Mutter und ihrem Söhnchen in so klaren Worten schauen, daß diese schönen Stellen zitiert zu werden wohl verdienen. Der kleine Junge, der »nur das gern ißt, was die Mama gern ißt«, vertraut ihr auf dem blauen Sofa, auf dem die beiden eine Welt für sich erleben, sein süßestes Geheimnis an: »Liebling, ich will dich heiraten. Eine andere mag ich nicht.«
»Ach, Fritzchen, das geht ja nicht. Erstens habe ich schon einen Mann. Und zweitens muß doch der Mann immer ein bißchen älter sein als die Frau. Willst du dir's nicht noch überlegen?«
»Und er überlegte sich's. Am nächsten Tag sagte er mir Bescheid. Er stieg dazu aus seinem Bettchen in meines, lag gedankenvoll einige Zeit in meinem Arm und wartete, daß der Vater das Zimmer verließ. Denn in seiner Gegenwart kann man sich doch keine Geheimnisse erzählen! Kaum ist also der Vater gegangen, da fängt er an — »Ich werde nun gar nicht heiraten, Liebling. « »Ach, wie schade! Ich hatte mich schon so auf