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Der Autor dieser kleinen Studie bringt einige Bestätigungen der Hypothese, nach wdlcher das religiöse Gefühl eine Fortdauer oder eine Veränderung der kindlichen Liebe darstelle. Der Glaube an die Allgegenwart, die Heiligkeit, die Allwissenheit Gottvaters wurzle in dem ganz eigenartigen affektiven Verhältnis des Kindes zu seinem Vater. Dieser Zustand der uneingeschränkten Bewunderung verfalle einer Krise, die nach dem Autor ungefähr zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahre eintritt.
Weiterhin zeigt der Autor die Beziehung auf, die zwischen dem kindlichen Fühlen und dem Patriotismus besteht, zwischen dem religiösen Gefühle einerseits und der Loyalität anderseits, Ihr gewöhnlicher Ursprung sei derart, daß er in hohem Maße Verwandtschaft und Gegensätzlichkeit in der Menschenseele veranschauliche.
F. Morel 〈Genf〉.