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Es wird die Zeichenkunst eines Schwachsinnigen, der Sprache kaum kundigen Mädchens, das sich nur eine An Kindersprache aneignen konnte, dargestellt. Die Zeichnungen verraten dieselbe, sogenannte physioplastische Darstellungweise, welche wir aus den Grottenzeichnungen ältesten Datums kennen. Die aus künstlerischem Standpunkte minderwertige ideoplastische 〈symbolistische〉 Darstellungsweise soll sowohl phylo- als ontogenetisch Zeichen eines entwickelteren Zustandes sein und mit der Ausbildung der Sprachfähikeit zusammenhängen: »die Geburt des Wortes traf die Kunst jener längst vergangenen Zeiten, Und die unbefangene Naturbetrachtung ging verloren in der Befangenheit der eigenen Phantasie.«
Dr. J. Hermann 〈Budapest〉.