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In wenigen Worten möchte ich auf eine Arbeit hinweisen, die sich mit tastender Hand gegen das Gebiet der Psychoanalyse hinbewegt. Die Arbeit stammt aus der philosophischen Fakultät und führt reichlich philosophische Ausdrucksformen mit sich.
Der Verfasser versucht das Problem der Affektverschiebung neu durchzuforschen und darzustellen. Er stützt sich dabei auf Untersuchungen von Pfister, Silberer, Jung, Binswanger, Häberlin, Bleuler, Alfred Lehmann, Breuer und Freud und eigene Beobachtungen.
Er geht vom Begriffe des Affektes aus und kommt dabei zu folgenden Sätzen: »Der AffVkt ist eine angewandte Form ursprünglicher Kraft. Er entspringt als sekundäre Erscheinung der qualitätlosen Libido, die der Wirklichkeit zugewandt war. - Zeitlich in der Entwicklung zurückgebliebene seelische Kraft erscheint als