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Um sich im bunten Lager der verschiedenen philosophischen Richtungen orientieren zu können, soll das Philosophieren als psychologisches Problem dargestellt werden. Das philosophische Denken zeigt, psychologisch betrachtet, zwei typische Arten: eine nach dem Formalen, Statischen, Absoluten strebende ratsachenfremde, und eine möglichst bei den Tatsachen verbleibende, inhaltlich fluktuelle, die Relativität alles Erkennens behauptende Denkweise. Dieser durch die Schlagwörter Piatonismus—Protagoräismus zu bezeichnender Gegensatz ist heute als Logizismus — Psychologismus bekannt.