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Unter den Sozialanthropologen Großbritanniens konnte man von Anfang an eine Scheidung in zwei Gruppen beobachten, von denen die eine unter der Führerschaft Tylors, die andere unter der Gommes stand. Die Anhänger der beiden Schulen, von denen die Arbeiten der einen entwicklungsgeschichtlich, die der andern rein historisch gerichtet sind, bezeichnen sich zur Unterscheidung selbst als Anthropologen und Ethnologen. Zu den ersteren gehören: Frazer, Hartland und Marett, zu den letzteren Rivers und Elliot Smith. Ursprünglich unterschieden sie sich nur durch die verschiedene Bedeutung, die sie der Verbreitung und der unabhängigen Entstehung von Sitten, Gebräuchen etc. beilegten. Heute behaupten die Ethnologen, daß die Verschiedenheiten der beiden Schulen nur in der Methode gelegen seien. Marett aber zeigt in dieser Arbeit in — wie es dem Referenten scheint — überzeugender Weise, daß der Unterschied hauptsächlich in der verschiedenen Richtung des Interesses liegt. Das Ziel der ethnologischen Forschungsmethode ist die Untersuchung der sozialen Einkleidung und des historischen