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Der Autor dieses wichtigen Artikels führt im Anfang aus, daß die Individuen desselben Geschlechtes und Alters, welche dieselben Interessen, dieselben Neigungen und dieselben Beschäftigungen haben, in allen primitiven Gesellschaften eine Tendenz zeigen, sich in besonderen Vereinigungen inmitten der allgemeinen Gesellschaft zu gruppieren. Es gibt so viele Abteilungen neben der großen Gruppe, die die Unerwachsenen, die Jünglinge, die Junggesellen, die verheirateten Männer, die Frauen in ihren verschiedenen physiologischen Zuständen, die totemistischen Gruppen, Clans, Phratrien, die Fremden und sogar die Toten umschließen.
Jeder Übergang von einer Klasse in eine andere ist nur von einer Modifikation in der Form oder in der Art der übermenschlichen Einflüsse begleitet, mit denen das Individuum in Beziehung steht. Anderseits laufen die Fremden, wenn sie in eine neue Gruppe eintreten, Gefahr, die magischen und verderblichen Ausströmungen ihres alten Milieus dahin mitzubringen. Sie müssen also zugleich gereinigt, aufgenommen und unterwiesen werden. Solcher Art nun ist der dreifache Gegenstand der Initiation.
Der Autor glaubt feststellen zu können, daß das magische Element des Eintrittes allmählich verschwindet, indem es religiöser, moralischer und schließlich sozialer wird. Wenn der Glaube an die Wirksamkeit der Magie zu verschwinden beginnt oder wenn die öffentlichen Kulte an Wichtigkeit gewinnen, kommt es vor, daß geheime Gesellschaften einfache Klubs werden, aus denen jedes mystische Element verschwunden ist; ihre alten Heiligtümer sind nur mehr ein sozialer Mittelpunkt. Ihre Riten sinken dann zu Volksbelustigungen oder zu einfachen Possen herab.
Was nun den Ritus der Initiation anlangt, unterscheidet der Autor unter anderem: