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In diesem Werk, das eine außerordentlich große Anzahl von Einzelheiten und Belegen enthält, untersucht der Autor die Entwicklung bestimmter Opferriten von den zurückliegendsten Zeiten, von denen wahrnehmbare Spuren uns erhalten sind, bis zu den geläutertsten Religionen, indem er von den rudimentären Riten der Aruntas und der australischen Wilden der Gegenwart ausgeht.
Loisy gibt der rituellen Opferhandlung den Sinn der »Zerstörung eines wahrnehmbaren Objektes, das belebt ist oder von dem man annimmt, daß es Leben enthält, und durch das man die unsichtbaren Mächte, zu beeinflussen gedacht hat. Diese Zerstörung geschieht, um sich entweder ihrem Einflusse zu entziehen, wenn man sie für schädlich oder gefährlich hält, oder um Werk zu befördern, ihnen Genugtuung und Ehre zu erweisen, in Verkehr mit ihnen zu treten oder sogar in Gemeinschaft mit ihnen«.
Loisy findet am Ursprung des rituellen Opfers zwei eng verknüpfte Elemente: das magische Element, durch das man auf mechanische Art auf