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Die Verdopplung der Außenwelt.
In Peru heißt es »all things in nature had a spiritual essence or counterpart«2. Die Muskogee-Indianer behaupten, daß das Muster oder seelische Ebenbild jedes Körpers, auch der leblosen Gegenstände, in einer anderen Welt vorgebildet ist3. Die Ojibways erkennen nicht nur dem Menschen und Tieren, sondern auch dem Holze, den Werkzeugen, Geschirren, Waffen und Kleidern ein unsterbliches Etwas zu, und leben so förmlich in einer verdoppelten Welt, einer sichtbaren und einer damit koexistenten unsichtbaren4. Die Mentawei-Insulaner glauben, daß jedes Boot, jedes Haus seine Seele hat, und wenn die Seele 〈regat〉 das Boot verläßt, so verfault das Holz und das Boot versinkt. Man zeigt ihnen ein Stück Holz, dessen eine Seite schon verfault ist, während die andere von Fäulnis noch nicht angegriffen ist. Nur diese Seite hat eine Seele — sagen sie5. Bei den Karen hat alles seine Seele. Wenn die Seele oder »Essenz« schwindet, stirbt der Gegenstand6. In Westafrika hat alles seine Seele. Der Blitz, der in den Baum schlägt, tötet dessen Seele und das zerbrochene Geschirr hat seine Seele verloren7. Die Eskimo sagen, daß jeder Stein, Berg und jedes Werkzeug eine Seele besitzt,