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Dieser Titel verspricht vielleicht mehr als die Arbeit selbst halten kann. Ich will keine psychoanalytische Monographie Alexanders des Großen geben, sondern beschränke mich darauf, einige Überlegungen zu entwickeln, die sich mir bei der Lektüre von Quintus Curtius, Plutarch und Arrian aufgedrängt haben.
Die Geschichtsdarstellung von Quintus Curtius ist wohl etwas akademisch gehalten und einseitig,1 weckt aber nicht weniger das Interesse für diesen gewaltigen Fürsten, den Feind des Großkönigs. Es glückte ihm schlechthin alles, was er unternahm. Er war unwiderstehlich und unbezwingbar. Er erscheint uns fabelhaft und Übermenschlich, wie Achilles und Herakles, von welchen