You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Ein interessanter Aufsatz, dem man in einem Auszug schwer gerecht werden kann. Der Autor bespricht die verschiedenen Wege der Geschichtsforschung und betont die Bedeutung der psychologischen Verwertung und Ausdeutung der historischen Tatsachen. Von der Anwendung psychoanalytischer Erkenntnisse auf dieses Gebiet, deren Vor- und Nachteile er erörtert, erwartet er in der Zukunft die großartigsten Ergebnisse. Der größte Teil des Aufsatzes enthält aufschlußreiche Hinweise auf die Art, in der eine derartige Anwendung der Psychoanalyse erfolgen könnte; wir finden hier alle Gebiete berührt, von analytischen Beobachtungen über einzelne amerikanische Präsidenten bis zu einer Besprechung der Beziehungen zwischen Puritanertum und Warenschmuggel. Leider beschränkt sich die psychoanalytische Literaturkenntnis des Autors — wahrscheinlich infolge der Kriegsverhältnisse — fast durchweg auf die weniger empfehlenswerten unter den amerikanischen Autoren.
E. J.