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Ich weiß es als verantwortungsvolle und ehrende Aufgabe zu schätzen, daß ich auf Ihre Aufforderung hin vor dieser Versammlung spreche, die sich aus Forschern auf verschiedenen Wissensgebieten zusammensetzt. Der Gelegenheit entsprechend, war ich bemüht, ein umfassendes und allgemein interessierendes Thema auszuwählen. Dabei möchte ich einem Mißverständnis, das sich aus seinem Titel ergeben könnte, von vorneherein begegnen. Daß ich das Wort „Probleme“ gebrauche, kann in manchen, besonders in den Pädagogen unter Ihnen, die Erwartung erweckt haben, daß ich mich hier mit praktischen Fragen befassen werde, etwa Probleme aufrollen, auf die der Lehrer in seiner Arbeit stößt, oder ausführen, wie meiner Ansicht nach der Heranwachsende am sichersten durch die Probleme und Schwierigkeiten seiner Entwicklung zu leiten wäre. Einen Vortrag dieser Art würde man wahrscheinlich dankbar begrüßen. Trotzdem, fürchte ich, werde ich jeden enttäuschen müssen, der mit solchen Erwartungen hierher gekommen ist. Ich verstehe im folgenden unter Problemen Lücken in