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Es ist bisweilen interessant, psychoanalytische Erfahrungen durch andere psychologische Methoden bestätigt zu sehen. Im Wintersemester 1922/23 machte ich mit vierzehn meiner Schüler am Institut „Rousseau“ folgendes Experiment: „Stellen Sie sich vor“ — meinte ich — „Sie dürfen an die Gottheit, Schicksal, oder wie Sie es nennen wollen, drei Fragen richten, die Ihnen unbedingt beantwortet werden. Sie dürfen alles mögliche fragen, was das Diesseits und Jenseits betrifft; alle Fragen sind erlaubt; wählen Sie drei Fragen, die Sie am meisten interessieren.“ Die Fragen wurden von den Schülern in der gleichen Stunde schriftlich gestellt.
In einer Woche wollte ich wiederum, ebenfalls durch nichts beschränkte drei Fragen haben. Diesmal ließ ich aber die Schüler etwa 1-2 Minuten lang mit geschlossenen Augen verweilen; daraufhin mußten sie die ersten drei Fragen niederschreiben, wie sie ihnen gerade einfielen.
Erst nach Beantwortung dieser zweiten Frageaufgabe erklärte ich den Schülern den Zweck und das Resultat dieses Experimentes.
1. Was ist der Sinn des Lebens? (1)
2. Was ist der Zweck des menschlichen Lebens? (1)
5. Was ist die Bedeutung des Lebens? (2)
6. Was ist der wirkliche Zweck der menschlichen Wesen auf dieser Erde? (1)
14. Was ist die wirkliche Bestimmung des Menschen? (3)
10. In die Zukunft schauen! (2)