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Der Verfasser bespricht zuerst die Liebeserpressungen der Kleinsten, er führt den Lutscher, Schreihals und den Geschwisterzank und ihre Ursachen vor. Dabei sagt er nichts, was die Psychoanalyse nicht längst schon erkannt und geschildert hätte. Doch vermeidet er dabei das verpönte Wort „sexuell“ und ersetzt es durch das weniger anrüchige „erotisch“. Über die Gründe zu diesem Vorgehen braucht sich kein Analytiker zu fragen. Häberlin hat mit der Umgehung jenes schockierenden Wörtleins erreicht, daß auch die kirchlich positiven Kreise mit ihm gehen, obschon die beiden Worte dasselbe bedeuten und der Verfasser unklar werden muß, sobald er über „Sexualfehler“ sprechen will; denn hier erhebt sich die Frage: was ist „sexuell“, was ist „erotisch“? Ist sexuell nur „genital“, wie uns der Autor zuerst glauben macht, wie kann er alsdann inaktive