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An zahlreichen kleinen Fällen der täglichen Praxis — Fällen, die aus dem Verhalten der Kinder und dem eigenen gewonnen sind — zeigt der Verfasser, was der psychoanalytisch geschulte Lehrer an Einsicht in die Motive seiner Schüler und an Wirkungsmöglichkeiten den anderen voraushat. Die Beispiele und ihre Darstellung dürften dem populären Zweck der Sammlung, Kenntnis der Analyse zu verbreiten, wohl entsprechen. Kasuistisch bieten sie kaum Neues, und wollen es auch nicht. Sie zeigen, leider nur nebenbei und nicht ausdrücklich betont, daß mit 8-14 jährigen Kindern sehr wohl über eine Reihe von psychoanalytischen Grundtatsachen gesprochen werden kann, daß sie sie verstehen und anzuwenden vermögen, auf sich selbst und andere, auch ohne den „verderblichen, suggestiven Wirkungen des therapeutisch Analysierenden ausgesetzt zu sein. Zulliger zeigt somit für die Psychoanalyse, was für die Psychologie ganz allgemein auch hartnäckigen Gegnern bewiesen zu haben Berthold Ottos Verdienst ist. Zulliger tut sehr recht, scharf zu betonen, daß der Pädagoge nicht selbst zu analysieren habe,