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Verfasser teilt die Phobie eines Schuljungen mit, die in dem günstigen Augenblick in Behandlung kam, da die Phobie zwar voll ausgebildet, aber noch nicht kompliziert war, und wegen ihrer Einfachheit und bündigen Schlüssigkeit geeignet ist, auch von pädagogischen Interessenten und psychoanalytisch Außenstehenden diskutiert zu werden. Die Publikation, die sich nicht scheut in die Tiefe zu gehen, ist vielfach beachtet worden.
Es handelt sich um die Folgen von Kastrationsdrohungen durch Vater und Bruder, wobei die Umgehung der Angstentbindung zur Phobie (Hund und Auto) führte. Nebst dem Vorgang der Affektverschiebung und der Bildung der Phobie (Überfall durch einen großen Bernhardiner mit 3½ Jahren, der von den Angehörigen als Ursache der Phobie angesehen wurde, dem aber die Angst vor den Hunden erst 1½ Jahre später, nach der Kastrationsdrohung des Vaters, ein Hund werde ihm noch das Schnäbeli abbeißen, gefolgt war; Auto: der zehn Jahre ältere Bruder, der ihn einmal beim Onanieren ertappte, hatte ihn damals, zur Zeit des Stimmbruchs, „hu, hu“, wie ein „böses“ Auto angefahren) wird gezeigt, aus welcher Grundlage die deletäre Wirkung früher Kastrationsdrohungen ersteht (Schuldbewußtsein, Liebe zum Genitale, primäre Unkenntnis der Geschlechtsdifferenz resp. die nachfolgende Entdeckung derselben, kindlicher Glaube an die elterliche Allmacht und Allwissenheit) und wie mit der dem Kleinen abgerungenen Auflösung der Weg zur Heilung aufgeschlossen war (Zerstörung der Autorität des älteren Bruders und Widerrufung resp. Versicherung durch den Vater, daß jene Drohung nichts mehr als ein schlechter Scherz gewesen sei, da in Wirklichkeit nichts derartiges geschehe, was der Kleine, der sich seit dem Zusammenstoß mit dem Vater keine Gelegenheit hatte entgehen lassen, nach den Genitalien seiner Kameraden zu spähen, aus seiner Erfahrung bestätigen konnte). Zugleich war die zwanghafte Unart des Buben behoben, weder Schuhe noch Strümpfe zu dulden, die nach dem Rezept mancher Zaubermittel e