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Es war im Jahre 1910, als zwei junge Leute in einer österreichischen Provinzhauptstadt mit ihrem selbstkonstruierten, lenkbaren Luftballon großes Aufsehen machten. Neben enthusiastischen, von lokalpatriotischem Stolz geschwellten Äußerungen über den ersten österreichischen Lenkballon, konnte man in den Zeitungen skeptische Stimmen hören. Da dem Ballon das Ventil fehle, könne er im Falle eines Unfalls nicht zum Sinken gebracht werden; durch starke Sonnenstrahlen erwärmt, könne er in enorme Höhen entfliehen, und vielleicht platzen. Als der Ballon dann nach Wien gebracht wurde, und an einem Samstag im Beisein des Kaisers mit Erfolg aufgestiegen war, las der Autor dieser Mitteilung den Bericht darüber mit gesteigertem Interesse, besah die Abbildung in einer illustrierten Zeitung, hatte aber auch ein Gefühl der Enttäuschung darüber, daß diesem keineswegs auf der Höhe der technischen Leistungsfähigkeit stehenden Luftfahrzeug eine so große Anerkennung zuteil wurde. Am Sonntag hatte ich mehrmals die Absicht, mir den zweiten Aufstieg anzusehen, ließ mich