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„O Sudalaiyadi (Tänzer auf dem brennenden Boden = Çiwa), der Du die Flammen liebst, die rauschend aus dem Boden aufschießen, worauf Du Deine heiligen Füße setzest, die die Tanzschritte ausführen.
Ihr Menschen, wißt die göttlichen Füße zu erkennen, die tanzen beim Schall der klingenden Schellen und bei den Gesängen, die die verschiedenen Tanzschritte begleiten! Versucht all dieses in Euch selbst zu finden, so werden die Schuppen von den Augen Eurer Seele fallen.
Çiwa ist überall, und überall ist sein Tanz.
Allenthalben klingen die Schritte von Çiwas zierlichem Tanz, dem heiligen Tanz, den ein jeder erfassen kann, der die Erkenntnis erlangt und die Schleier von sich geworfen hat.
Unser Herr, der den brennenden Boden liebt, ist, der Tänzer, der das Feuer in unserer Seele entfacht und macht, daß auch diese tanzt und dadurch die Dämonen des Todes von sich schüttelt!
O Çiwa, der Du mit Deinem Tanze die Fesseln vernichtest, die unsere Seele an den Tod binden!“
Wundersam, tief und voll Rührung klingen diese Worte der alten indischen Gesänge. Man fühlt in ihnen deutlich dunkle Mächte, Dämonen, die die Seele mit Gedanken an den Tod beschweren und mehr noch mit Sehnsucht nach demselben erfüllen. „O Nataraja