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(Vorgetragen auf dem VII. Int. Psychoanalytischen Kongreß in Berlin)
Die Psychologie der Musik wurzelt in der Biologie. Diesen Zusammenhang haben die meisten Biologen und Psychologen bestätigt, die sich mit Musik befaßt haben, um nur Darwin, Spencer, Wallace, K. Groos, R. Lach zu nennen. Deshalb wiederhole ich hier kurz die Grundzüge einer Entwicklungstheorie der Musik, die ich schon im Ungarischen Psychoanalytischen Verein vorgetragen habe.
Wir müssen Darwin darin beistimmen, daß die Musik der Tiere in enger Beziehung zu ihrer Sexualität steht. Die geringen Abweichungen ändern nichts an dieser Erfahrung. In der Entwicklungsreihe begegnen wir der Musik bei den Amphibien; schon die Frösche singen in ihrer Paarungszeit. Das sind die Tiere, welche die Kunst fertiggebracht haben, dauernd auf dem Trocknen zu leben, also aus dem körper- und lebensfremden Stoff Luft einen körpereigenen zu bilden. Die Luft wird nachher als Bestandteil des eigenen Körpers behandelt, mit Ichlibido, narzißtischer Libido besetzt, und seither nimmt sie teil an den Vorgängen des Ich.
In den drei Abhandlungen über Sexualtheorie wird von den Partialtrieben erwähnt, daß sie einerseits den Sexualakt einleiten und zu ihm