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Der Autor sträubt sich dagegen, daß gewisse auffällige und eigenartige seelische Verfassungen beim geistig Schaffenden, Schöpferischen einfach als pathologisch gewertet, pathologischen Erregungsphasen gleichgesetzt werden und ihnen wesensverwandt sein sollen. Er weist auf den Zwangscharakter, das unter Umständen Anfallsartige, an einen Dämmerzustand Gemahnende des geistigen Geburtsaktes hin, möchte diesen aber doch vom Pathologischen streng geschieden wissen. Dann skizziert er einen Fall, der nach seiner eigenen Auffassung in der Mitte liegt zwischen gesund produktiven und rein pathologischen Phasen und liefert so selbst einen Beleg dafür, daß es eben Übergänge gibt und daß sein Sträuben und der Versuch, strenge Scheidewände aufzurichten, vergebliche Liebesmühe bedeuten. Da alle Beiträge, welche die Psychoanalyse zu diesen Problemen geliefert hat, völlig vernachlässigt werden, wundem wir uns nicht, daß ein produzierender Künstler von seinem Narzißmus gehindert wird, anzuerkennen, daß eben im Unbewußten eines jeden Menschen perverse und andere pathologische Triebe ruhen und gelegentlich manifest werden können.
A. Kielholz