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Daß uns die Psychoanalyse auf viele Tatsachen achten gelehrt hat, die früher niemand beachtet hat und die doch der Beachtung in hohem Maße wert sind, kann kein Unbefangener bestreiten. Dies anerkennen heißt freilich nicht sich auch alle Schlüsse aneignen, die sie aus solchen Tatsachen glaubte ziehen zu dürfen, oder gar alle Ergebnisse, zu denen diese Schlüsse sie geführt haben. Ja, auch das Bemühen, neue Tatsachen dieser Art zu ermittein und sie mit den sonst bekannten Tatsachen und Gesetzmäßigkeiten wenigstens vermutungsweise zu verknüpfen, verträgt sich durchaus mit der Überzeugung, daß weder das schon Bekannte noch das neu Ermittelte uns bisher in den Stand setzt, gerade jene Fragen zu beantworten, deren Beantwortung uns alle am meisten befriedigen würde. Der Wert der Tatsachen selbst wird durch diese Zurückhaltung nicht gemindert und bei ihrer Ermittlung, Verwertung und Veröffentlichung sollten auch solche zusammenwirken können, die über Haltbarkeit und Tragweite der bisherigen Ergebnisse der Psychoanalyse verschieden denken. In