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Bei der Lektüre von Freuds „Massenpsychologie und Ich-Anatyse“ fiel es mir auf, daß der Autor die Massenbildung sowie das Verhältnis der Masse zu ihrem Führer vom Standpunkte des Mannes bespricht und erläutert und nur zum Schlusse bemerkt (S. 135): „Auch wo sich Massen bilden, die aus Männern und Weibern gemischt sind, spielt der Geschlechtsunterschied keine Rolle. Es hat keinen Sinn zu fragen, ob die Libido, welche die Massen zusammenhält, homosexueller oder heterosexueller Natur ist, denn sie ist nicht nach den Geschlechtern differenziert und sieht insbesondere von den Zielen der Genitalorganisation der Libido völlig ab“. Nun drängte sich mir die Frage auf, ob denn eine weibliche Masse — ich habe ursprünglich an die Weibermassen der französischen Revolution