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Im Untertitel verspricht der Verfasser „eine monographische Darstellung … vom psychologischen, ethnologischen, medizinischen, gerichtlich-medizinischen, biologischen, histologischen und therapeutischen Standpunkt“ aus zu geben. Das beweist eben, daß er ein Optimist ist, dem es auf ein Versprechen mehr oder weniger nicht ankommt. Ich fühle mich nicht berufen, das Buch vom Standpunkt der anderen Disziplinen, die oben aufgezählt sind, zu beurteilen; daß es aber weder psychologisch noch ethnologisch zu nennen ist, scheint mir unzweifelhaft. Nirgends eine Spur einer wirklich psychologischen, geschweige denn einer psychoanalytischen Erklärung und den ethnologischen, d. h. historisch-ethnologischen Fragen, die sich hier aufdrängen, steht der Verfasser meilenfern. Höchstens das Illustrationsmaterial ist verwendbar.
Dr. G. Róheim (Budapest)