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Das vorzüglich ausgestattete Werk bringt eine Fülle interessantester Zeichnungen und Bilder sowie sprachlicher Dokumente einer Schizophrenen, die vor der Krankheit nie produzierte, eines durch Krankheit bedingten Stilwandels und eines Fortbestehens von künstlerischem Können trotz Krankheit und zum Vergleich Bilder eines „dämonischen“ aber gesunden Künstlers. Wer die Analysen Pfisters von Werken kranker Künstler gelesen hat, muß aufrichtig bedauern, daß dies Material — eben nur Material geblieben ist, denn es erübrigt sich, über den Text und die Problemstellung zu sprechen. Zur Illustration nur, daß das, was Pfeifer als Beispiel für Inkohärenz anführt, eine zusammenhängende Darstellung der Urszene ist von seltenster Klarheit und Ausführlichkeit, Er sagt von der Schreber-Analyse Freuds: „Was diesen schizophrenen Unsinn überhaupt lesenswert macht, ist doch nur seine geistvolle Deutung, und die stammt vom Gesunden.“ Nun, Pfeifer kann man nicht vorwerfen, daß er „hineingeheimnist“ hat. Aber glücklicherweise spricht das Material für sich.
Dr. Karl Landauer (Frankfurt).