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Der erste Hinweis auf Beziehungen zwischen Zeitvorstellung und Analerotik in der psychoanalytischen Literatur stammt von E. Jones. In seiner Arbeit „Über analerotische Charakterzüge“ erwähnt er kurz, daß „der Zeitbegriff wegen der ähnlichen Werteinschätzung als unbewußtes Äquivalent für die Exkretionsprodukte gilt“ und daher unter den Einfluß von Einstellungen fällt, die zum Analcharakter gehören. „So wehren sich solche Menschen unwillig gegen jede unerwünschte Inanspruchnahme ihrer Zeit und behalten die Einteilung ihres Tages hartnäckig der eigenen Person vor.“2
Dieses Bild wurde später von Abraham durch folgende wesentliche Züge ergänzt:
„Häufig zu beobachten ist die Verschiebung des Geizes vom Geld oder Geldeswert auf die Zeit; letztere wird ja in einer geläufigen Redewendung dem Gelde gleichgesetzt. Viele Neurotiker sind in beständiger Sorge vor Zeitverlusten. Nur die Zeit, welche sie allein und mit ihrer Arbeit verbringen, erscheint ihnen wohl ausgenützt. Jede Störung in ihrer Tätigkeit versetzt sie in höchste Reizbarkeit. Sie hassen Untätigkeit, Vergnügungen usw. Es sind die gleichen Menschen, die zu den von Ferenczi beschriebenen „Sonntagsneurosen“ neigen, d. h. keine Unterbrechung ihrer