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Nicht Bücher wollen wir hier dem Leser vorstellen; es soll über einige Richtungen referiert werden, welche in der Zeitspanne des Berichtes größere Wirkungen ausübten, rege besprochen wurden, auch in Grenzgebiete (Biologie, Ästhetik) eindrangen und außerdem mit der Psychoanalyse Berührungspunkte aufweisen.
Unter Führung von W. Köhler, M. Wertheimer entstand die neue Richtung der „Gestaltpsychologie“. Sie bildet eigentlich eine Fortsetzung gewisser Ideen von Fechner, Ehrenfels, Mach, von den Vitalisten, gibt aber durch gewisse Eigentümlichkeiten ein anderes Gepräge ihrer Thesen. Nach diesen „Gestaltpsychologen“ wären am Grunde jeder bisherigen Psychologie zwei Fehler, zwei irrige Grundanschauungen zu finden; diese alten, fehlerhaften Thesen seien die folgenden: